Algenkalk aus Lithothamnium calcareum ist eine natürliche Calciumquelle für Hunde und Katzen. Er kann zur Ergänzung von BARF, selbstgekochtem Futter und Rationen mit Reinfleischdosen eingesetzt werden, wenn die berechnete Futterration zusätzliches Calcium benötigt.
Besonders praktisch ist Algenkalk, wenn keine oder nur geringe Mengen Knochen gefüttert werden oder das Calcium-Phosphor-Verhältnis der Ration gezielt angepasst werden soll.
Einzelfuttermittel für Hunde und Katzen
Calcium aus der Rotalge Lithothamnium calcareum
Algenkalk wird aus der calciumreichen Rotalge Lithothamnium calcareum gewonnen. Das fein vermahlene Pulver lässt sich einfach unter das Futter mischen und entsprechend dem individuellen Calciumbedarf dosieren.
Mit seinem hohen Calciumgehalt und einem im Vergleich zu Knochen sehr niedrigen Phosphorgehalt eignet sich Algenkalk auch gut zur Kombination mit anderen Calciumquellen, beispielsweise Knochenmehl.
Algenkalk ist weitestgehend geruchs-und geschmacksneutral und hat daher oft auch bei wählerischen Katzen und Hunden eine hohe Akzeptanz.
Dosierung nach individuellem Bedarf
Die benötigte Menge Algenkalk richtet sich nach dem Calciumbedarf des Tieres und der Zusammensetzung der gesamten Futterration. Dabei müssen Knochen, Knochenmehl und andere calciumhaltige Bestandteile berücksichtigt werden.
Bei ausreichender Calciumversorgung über die Ration oder bei der Fütterung eines bedarfsdeckenden Alleinfuttermittels ist eine zusätzliche Calciumergänzung in der Regel nicht erforderlich.
Für Welpen und Jungtiere sowie während Trächtigkeit und Laktation sollte die Mineralstoffversorgung besonders genau berechnet werden.
Zusammensetzung:
100 % Algenkalk (Lithothamnium calcareum), pulverisiert
Analytische Bestandteile:
Calcium: 33 %
Salzsäureunlösliche Asche: 2,5 %
Fütterungsempfehlung:
Die benötigte Menge entsprechend dem individuellen Calciumbedarf und der jeweiligen Futterration berechnen und unter das Futter mischen.
Hinweis: Algenkalk enthält keine nennenswerten Mengen Jod und eignet sich daher weder zur Jodergänzung noch muss es normalerweise bei der Jodzufuhr berücksichtigt werden.
Bei Schilddrüsenerkrankungen bitte vor der Nutzung mit der behandelnden Tierärztin bzw. dem behandelnden Tierarzt Rücksprache halten.
Es liegt kein Messlöffel bei. Die benötigte Menge sollte abgewogen werden.
